Rostock (dpa/mv) - Drei Monate nach der tödlichen Herrentagsschlägerei auf dem Bahnhof in Rostock-Warnemünde hat die Staatsanwaltschaft einen 25-Jährigen wegen Totschlags angeklagt. Er soll dem 44 Jahre alten Opfer aus dem Landkreis Bad Doberan, von hinten zwei Schläge gegen den Kopf versetzt haben. Der Mann schleuderte gegen eine S-Bahn und brach zusammen, wie die Staatsanwaltschaft Rostock am Mittwoch mitteilte. Er starb am folgenden Tag im Universitätsklinikum Rostock aufgrund eines Risses in der Hals-/Kopfschlagader und ausgedehnter Gehirnblutungen. Der 25-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.